Donnerstags frueh ging's dann los und Ryanair bringt uns nach Salzburg. Dem kehren wir aber gleich den Ruecken und machen uns zunaechst auf den Weg nach Innsbruck. Unser Mietwagen - ein schicker Seat Ibiza - bringt uns fix ueber die Autobahn ins schoene Inntal.
Viel vor haben wir nicht - einfach umsehen und einen genaueren Eindruck von der Stadt und vorallem von der Umgebung bekommen, ist das Ziel. Also schlendern wir durch die Stadt und waehrend ich mir die zahlreichen Kirchen von innen ansehe, studiert Paul, was die lokalen Baeckerein zu bieten haben. So viele leckere Torten und Gebaeckstuecke! Die erste Nacht verbringen wir in einem B & B in Natters, na eher ausserhalb von Natters, genau dort, wo Fuchs uns Hase sich Gute Nacht sagen.
Als wir auf der Suche nach einer Gelegenheit zum Abendessen im Nachbardorf Mutters fuendig werden, muessen wir doch feststellen, dass das oesterreichische Landleben doch etwas ruhiger gestaltet ist als das irische. Kaum jemand war im Gasthaus zugegen. Kein irisches Pub-Feeling. Am Essen kann's nicht liegen, denn das ist ausgesprochen lecker. Erst als die abendliche Skatmanschaft anrueckt, wird es etwas lebhafter. Vielleicht werden wir doch erst einmal naeher an eine Stadt wohnen. Von Dublin direkt aufs oesterreichische Land zu ziehen, waere wie von 100 auf 0, gehen wir's doch erst einmal langsam an.
Am naechsten Tag erkunden wir die Doerfer und kleine Staedtchen rund um Innsbruck und stolpern in Hall i. T. ueber die Boulder - Weltmeisterschaften. Da schauen wir natuerlich vorbei und die Damenqualifikationsrunde laesst uns staunend zuschauen. Viele Maenner koennen kraeftemaessig gegenueber diesen Maedels einpacken! Und Oberarme haben die...
In Salzburg angekommen, checken wir in unser zweites B & B (diesmal mit eigener kleiner katholischer Kapelle) ein und machen uns schleunigst auf die Suche nach einem Restaurant fuer's Abendessen. Worauf wir uns prompt bei Nacht im Einbahnstrassengewirr von Salzburg verfahren. Finden wir denn wieder zum B & B? Keine Ahnung, was soll's. Wir haben Hunger. Nach ein paar mal im Kreis fahren, wird es uns zu bunt und wir halten beim ersten vielversprechenden Gebaeude an. Ein Grieche. Auch recht. Kein Wiener Schnitzel also, auf zu Souflaki und Ouzo!
Am nächsten Morgen finden wir uns in einem recht internationalen Fruehstuecksraum wieder. Amerikaner, Japaner und Englaender geniessen ihre Broetchen mit Marmelade und plappern munter daher. 
Als wir in der Innenstadt ankommen, bestaetigt sich unser Eindruck, dass Salzburg doch etwas touristischer ist als Innsbruck. Wir fluechten vor der Gruppe Australier, die sich lautstark duch die Eingangstuer des Doms ergiesst. Vorbei die tragende Stille in der Kirche. Currywurst und Wienerle besaenftigen uns dann wieder und wir schlendern durch die Gaesschen, bis es anfaengt zu regnen. Rueckzug in ein Cafe. Unser Fazit ist beidseitig. Innsbruck gefaellt uns besser. Wir werden sehen, wo wir im Herbst landen...
1 comment:
Na, so was..
Ich habe den Eindruck, daß Ihr eher auf kulinarischer Tour ward und nicht nach Domizilen zum Bleiben geschaut??!!
Auf jeden Fall freue ich mich über Eure weise Entscheidung und eine österreichische Mahlzeit bei Euch.
Gruß
Ursula
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