Das muß ich euch doch erzählen... Paul nimmt seit einer Weile Deutsch-Unterricht. Weil der Verkehr hier in Dublin so fürchterlich ist und man mehr im Stau steht als sonst was, und einen ordentlichen öffentlichen Nahverkehr gibt es nicht, fähr Paul meistens mit dem Rad. So auch am Mittwoch.
Da fährt er also auf dem Fahrradweg einen kleinen Hang hinunter und hat wegen des stürmischen Gegenwindes nicht so viel Geschwindigkeit wie sonst, da biegt doch eine junge Autofahrerin in eine Seitenstrasse. Dazu muß sie den Fahradweg kreuzen. ...und sie übersieht Paul! Der ist schon zu nah, kann nicht bremsen und kracht mit voller Wucht in das Auto, knallt auf die Kühlerhaube und landet schließlich auf der Strasse! Obwohl er geschockt ist und sich erst einmal nicht zu bewegen traut, hat er Glück im Unglück. Ein paar Kratzer, ein verknackster Knöchel und ein paar blaue Flecken., und natürlich ein demoliertes Fahrrad sind alles, was er davon trägt. Einen Krankenwagen will er nicht, macht sich lieber auf den nach Hauseweg. Ich war mei meiner Yogastunde und mein Handy muss ich dort ausschalten. Ich ahne also nichts und als ich später nach Hause komme, finde ich ihn ganz aufgekratzt und noch leicht gesschockt in der Wohnung vor.
Da ihm am nächsten Morgen immer noch so manches weh tut, waren wir dann gestern beim Arzt, der ihn ins Krankenhaus zum Röntgen schickt (Röntgengeräte gibt es in Irland nur in Krankenhäusern). Wir sitzen etwa zwei Stunden in der Notaufnahme. Aber schlussendlich bestätigt der Röntgenarzt, das nichts gebrochen ist, nur eine Verstauchung. Ein paar Tage zuhause und keinen Sport sollten das schon richten. Wir sind beide so dankbar, dass der Unfall so glimpflich ausgegangen ist. Wir wollen uns gar nicht vorstellen, was hätte passieren können, wenn Paul z. B. keinen Helm getragen hätte..!
2 comments:
hi Barbara, krasses Erlebnis, bin auch froh, dass ihm nicht´s schlimmeres passiert ist! -> Gott sorgt eben für uns.
Liebe Grüße von deiner Damaris
Hallo Barbara,
es ist schon so, dass der Herr einen Engel vor uns hersendet, der uns behütet auf all unseren Wegen. Schön, dass Paul nichts schlimmeres passiert ist.
Gruß Ursula
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